Frohe Osterfeiertage 2017

Nächtliche Landschaft vom 14. April 2017. (Credit: astropage.eu)
Nächtliche Landschaft vom 14. April 2017. (Credit: astropage.eu)

Die Redaktion von astropage.eu bedankt sich bei allen Lesern für die Unterstützung, die über die sozialen Medien aber auch direkt per Email eintrifft. Auf diese Weise möchten wir allen Lesern Frohe Osterfeiertage wünschen. Aber dies wäre nicht astropage.eu, wenn nicht auch dieser Artikel zumindest die eine oder andere wissenswerte Information oder wenigstens etwas zum Angucken enthielte.

Das Wetter erlaubte leider nur kurze Schnappschüsse wie den nebenstehenden. Das Bild zeigt unschwer zu erkennen den Mond und oben rechts den größten Planeten unseres Sonnensystems, Jupiter. Jupiter ist zur Zeit gut zu beobachten, weil seine Oppositionsstellung direkt gegenüber der Sonne erst wenige Tage zurückliegt und er daher noch besonders hell leuchtet und die ganze Nacht hindurch zu sehen ist. Zum Bild auf Flickr.

Jupiter vom 14. April 2017. (Credit: astropage.eu)
Jupiter vom 14. April 2017. (Credit: astropage.eu)

Oben: Dieses Bild entstand nur wenige Minuten nach der obigen Landschaftsaufnahme, natürlich mit einer anderen Optik. Das dafür verwendete Maksutov-Teleskop verfügt über 1.250 Millimeter Brennweite bei einem Öffnungsdurchmesser von 90 Millimetern. Die herannahenden Wolken ließen leider keine Zeit, damit sich das Teleskop an die recht frischen Außentemperaturen anpassen konnte. Obwohl dies die Bildqualität beeinträchtigt, sind einige Details in der Atmosphäre des Gasriesen sichtbar – nicht zuletzt wegen des guten Auflösungsvermögens, das die 90 Millimeter Öffnung bieten.

Neben den charakteristischen hellen und dunklen Wolkenbändern kann man unten rechts am Rand beispielsweise noch den Großen Roten Fleck erahnen, der sich gerade aus dem Blickfeld herausdreht. Weil Jupiter sich in nur knapp zehn Stunden einmal um sich selbst dreht, wäre der Große Rote Fleck bereits ein paar Minuten später völlig außer Sicht gewesen. In der größeren Ansicht (auf das Bild klicken oder hier auf Flickr) sind außerdem drei der vier Galileischen Monde zu sehen: Ganymed links unten sowie Io und Europa rechts oben.

(THK)

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