Neue Erkenntnisse zur Dunklen Materie in der Milchstraßen-Galaxie

Der Himmel im Gammastrahlenspektrum bei Energien größer als 1GeV. Das Bild basiert auf Daten des Weltraumteleskops Fermi. (Credit: NASA / DOE / Fermi LAT Collaboration)
Der Himmel im Gammastrahlenspektrum bei Energien größer als 1GeV. Das Bild basiert auf Daten des Weltraumteleskops Fermi. (Credit: NASA / DOE / Fermi LAT Collaboration)

Forscher des Tata Institute of Fundamental Research in Mumbai haben eine Theorie aufgestellt, die vorhersagt, wie sich Dunkle Materie in der Milchstraßen-Galaxie schneller auslöschen könnte als in kleineren oder größeren Galaxien und im frühen Universum.

Anirban Das und sein wissenschaftlicher Betreuer Dr. Basudeb Dasgupta verfolgten diese Möglichkeit, weil fast alle bislang durchgeführten Beobachtungen keine Anzeichen für die Auslöschung Dunkler Materie erbrachten. Die einzige Ausnahme sind die verblüffenden Signale aus der Milchstraßen-Galaxie, die von PAMELA, AMS02 und dem Weltraumteleskop Fermi registriert wurden. Falls der Dunkle-Materie-Ursprung dieser Signale in genaueren Untersuchungen bestätigt wird und mit Ausnahme der Milchstraßen-Galaxie sonst nirgendwo Signale registriert werden, würde ihre Theorie erklären, warum die Milchstraßen-Galaxie etwas Besonderes zu sein scheint.

An dem faszinierenden Nachthimmel mit seinen unzähligen Sternen und Galaxien sehen wir nur etwa 20 Prozent der Materie im Universum. Der Rest liegt in der Form einer dunklen und exotischen Form von Materie vor, über die wir nur wenig wissen. Diese sogenannte Dunkle Materie ist seit den letzten paar Jahrzehnten Gegenstand intensiver wissenschaftlicher Forschung. Vielen populären Theorien zufolge löschen sich die Dunkle-Materie-Teilchen in kleinen und großen astronomischen Maßstäben überall im Universum mit derselben Rate aus.

Die neue Studie wurde am 23. Juni 2017 im Journal Physical Review Letters veröffentlicht. Sie zeigt, dass dieses spezielle Verhalten der Auslöschungsrate, welches nicht überall gleich ist, auf die Symmetrien der sich gegenseitig auslöschenden Dunkle-Materie-Teilchen zurückzuführen ist. Darüber hinaus würde die Theorie vorhersagen, dass Dunkle Materie aus mehr als einem Teilchen besteht und durch ein noch unentdecktes Teilchen von geringer Masse interagiert.

Die Abwesenheit von Signalen, die außerhalb der Milchstraßen-Galaxie auf Dunkle-Materie-Auslöschungen hinweisen, könnte ein entscheidender Anhaltspunkt in Richtung dieser Theorie zur Dunklen Materie sein, der durch zukünftige Beobachtungen überprüft werden wird.

Quelle

(THK)

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3 Kommentare

  1. Jede logische Erklärung wird sofort als unrichtig abgestempelt, wenn sie nicht mit der Urknall Theorie Theorie kompatibel ist. Darum kann man die unsichtbare, Dunkle Materie nicht finden. Vergessen wir kurz einmal die theologische Urknall-Theorie und wenden uns der baryonischen Materie zu: E = mc^2 sagt klar und ohne Zweifel, dass "m" relativistische Masse bedeutet. Man muss verstehen, dass, real gesehen E = m ist und c^2 ist nur der Umrechnungsfaktor, der erklärt, warum es zu der Massebildung
    gekommen ist. "m" ist die 9*10^16-fach gespeicherte kinetishe Energie, d.h. 90 Billiarden Wattsekunden/kg, und von dieser gespeicherten Energie
    kann keine einzige Wattsekunde genutzt werden, weil die gesamte Energie
    "verbraucht" ist, um die Trägheit von 1kg zu erzeugen. man kann nur wählen: Entweder 90 Billiarden Wattsekunden, oder 1kg relativistische Masse. Wenn also m geschwindigkeitsabhängige Masse ist, dann kann man durch herausnehmen von c^2 , indem man gedanklich ( physikalisch geht es nicht ) m dividiert durch c^2, und kommt auf eine "Masse" mit einer Trägheit, die 90 Billiarden-fach geringer ist als m und darum ist das ein Quant der Urmaterie. Diese bisher unverstandene Urmaterie ist das Medium, welches als völlig missverstandener Äther, tabuisiert wurde. Da nicht nur das Universum, sondern auch der Weltraum, in dem sich alle
    125 Milliarden Galaxien befinden, aus Urmaterie besteht, ist es logisch, dass die Dunkle Materie aus Urmaterie besteht.
    Hinweis: Die Neutronen sind entstanden durch eine streifende Kollision
    zweier Urmaterie-Wolken mit der zufälligen Lichtgeschwindigkeit "c" und die Protonen entstanden aus den Neutronen, weil ein freies Neutron in ca.
    880 Sekunden zerfällt in ein Proton, durch die Abstossung eines Elektrons
    Klartext: Die Dunkle Materie besteht aus Urmaterie und das sehr grob errechnete "Gewicht" beträgt etwa 2 Mikrogramm pro Kubikkilometer und kann nicht vom Hochvakuum unterschieden werden, Das geringe Gewicht beruht auf den extremen Abständen der Galaxien, Sternsystemen, und Sternen von einander.

  2. Mit dem Verständnis, dass es eine nichtrelativistische Urmaterie gibt, sind viele Probleme lösbar. Kein Astrophysiker will es bemerkt haben, dass Albert Einstein, stillschweigend, den tabuisierten Äther auf den Raum seiner Raumzeit übertragen hat, und damit den leeren Raum vom Konzept zum Objekt erhoben hat, um ihn mathematisch krümmen zu können. Real betrachtet, krümmt er die Urmaterie im Raum, und einmal ganz logisch gedacht, ist die mathematische Krümmung eine Änderung der Dichte der Urmaterie, denn Beschleunigung heisst Unterdruck erzeugen, und schwere Massen beschleunigen die umgebende Urmaterie. Die Gravitation ist der Druckausgleich. Die Urmaterie erklärt auch, physikalisch, warum die Trägheit der Masse zunimmt wenn sie beschleunigt wird: Die Quanten der Urmaterie können der bewegten Masse bei niedrigen Geschwindigkeiten ausweichen, aber bei annähern an die L.G. wird der Widerstand unendlich gross. Ein Vergleich mit dem Luftwiderstand macht es verständlich. Die Vakuumenergie ist die Energie der Urmaterie. Die Starke Kernkraft beruht auf der Beschleunigung der Urmaterie zwischen den Kernen, wenn die einander durch hohen Druck zu nahe kommen. Die Beschleunigung der Urmaterie entsteht durch die Rotation, der Protonen, weil die Energie der Kollision auch den Protonen ihre Trägheit von 1,673*10^ minus 27 kg verleiht. Die ganze Physik besteht aus Urmaterie, Kollision und Rotation.
    Die Protonen rotieren, die Planeten, Sterne, Sternsysteme und Galaxien rotieren und vermutlich rotiert "unser Weltraum", im Universum ebenfalls.
    Es ist an der Zeit, sich Gedanken zu machen, ob der Urknall nicht besser in die Bibel gehört, statt in die Astrophysik.

  3. Der Begriff Universum wurde geprägt, als man nur Sonne, Mond und Sterne kannte. Weder von Planeten noch Galaxien ahnte man etwas. Ich habe erkannt, dass es im, wahrscheinlich, unendlichen Universum einen Weltraum gibt, der sich selbst begrenzt durch die Menge seiner Galaxien.
    Wie könnte dieser Weltraum "entstanden" sein? ( Raum braucht nicht zu
    entstehen, es reicht, wenn im Nichts Materie entsteht, den "Raum" gibt es gratis ) Die Frage ist: Wie ist das Universum organisiert, dass sich Materie
    bilden konnte, aus Urmaterie mit 90 Billiarden-fach geringeren Trägheit?
    Ich vermute, dass das unendliche Universum aus Urwolken besteht, die einen extrem grossen Abstand von einander haben, sodass kein Kontakt zwischen ihnen besteht, sowohl gravitativ, als auch elektromagnetisch.
    Diese Urwolken bewegen sich, unabhängig von einander, in verschiedenen Richtungen und Geschwindigkeiten. Die streifende Kollision zweier Wolken
    war ein nicht vorhersehbarer "Verkehrsunfall" , ohne den es unseren Weltraum nicht geben würde. Die gesamte übertragene Energie auf den
    Weltraum stammt von der kinetischen Energie, aus der Urmaterie und der Differenzgeschwindigkeit der kollidierenden Urwolken. Die Kollision war kein Urknall, sondern sie vollzog sich in einer Zeitspanne von etwa 14 Milliarden Jahren (vielleicht ist sie noch gar nicht abgeschlossen)
    Real betrachtet gibt es eigentlich nur Urmaterie und Lichtgeschwindigkeit
    Die Urmaterie ist der völlig missverstandene und darum tabuisierte Äther.

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