| Astropage.eu | Datum: 03.02.2012 - 16:24 | Fehler melden |
| Tags: Säugetiere, Wachstum, Zwergenwuchs, Dinosaurier, Aussterben |
| Kategorien: Evolution | Quelle |
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Von der Maus zum Elefanten? Einfach 24 Millionen Generationen warten
Credit: Dr. Alistair Evans mit einem Elefantenschädel im Hintergrund und dem Schädel einer Maus in der Hand (Monash University)
Wissenschaftler haben erstmals die Zeit gemessen, wie schnell umfangreiche Evolution in Säugetieren auftreten kann und gezeigt, dass ein mausgroßes Tier 24 Millionen Generationen braucht, um sich zu der Größe eines Elefanten zu entwickeln.
Die am 31. Januar 2012 in den Proceedings of the National Academy of Sciences USA (PNAS) veröffentlichte Forschungsarbeit beschreibt Anwachsen und Abnahme der Größe von Säugetieren seit dem Aussterben der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren.
Ein Team aus 20 Biologen und Paläontologen unter der Leitung von Dr. Alistair Evans von der School of Biological Sciences der Monash University entdeckte, dass die Raten der Größenabnahme viel schneller sind als die des Größenwachstums. Es braucht nur 100.000 Generationen, bis sehr starke Größenabnahmen auftreten, die zu Zwergenwuchs führen.
Dr. Evans, ein Evolutionsbiologe und Kollege des Australian Research Councils, sagte, die Studie sei einzigartig, weil sich die meisten vorherigen Arbeiten auf die Mikroevolution konzentrierten, die kleinen Veränderungen, die innerhalb einer Spezies auftreten.
"Stattdessen konzentrierten wir uns auf umfangreiche Veränderungen der Körpergröße. Wir können jetzt zeigen, dass es mindestens 24 Millionen Generationen brauchte, um die sprichwörtliche Größenveränderung von der Maus zum Elefanten zu vollbringen - eine starke Veränderung, aber auch eine sehr lange Zeit", sagte Dr. Evans.
"Eine weniger dramatische Veränderung, wie die von der Größe eines Hasen zur Größe eines Elefanten, benötigt zehn Millionen Generationen."
Die Studie betrachtete 28 verschiedene Säugetiergruppen - darunter Elefanten, Primaten und Wale - aus verschiedenen Kontinenten und Ozeanbecken während der letzten 70 Millionen Jahre. Die Größenveränderung wurde in Generationen und nicht in Jahren verfolgt, um aussagekräftige Vergleiche zwischen Spezies mit unterschiedlichen Lebensspannen zu erlauben.
Dr. Erich Fitzgerald, Senior Kurator für Wirbeltierpaläontologie am Museum Victoria und Co-Autor der Studie, sagte, dass Größenveränderungen bei Walen mit der doppelten Rate von Landsäugetieren auftraten. "Das liegt möglicherweise daran, weil es im Wasser leichter ist, größer zu sein - es hilft dabei, das Gewicht zu stützen", sagte Dr. Fitzgerald.
Dr. Evans sagte, er sei überrascht gewesen herauszufinden, dass die Abnahmen in der Körpergröße mehr als zehnmal schneller auftraten als die Größenzunahmen. "Der große Unterschied zwischen den Raten, um kleiner und größer zu werden, ist wirklich erstaunlich - wir haben nicht erwartet, dass es so schnell geschehen konnte!", sagte Dr. Evans.
Viele kleinwüchsige Tiere wie das Zwergmammut, Zwergnilpferd und "Hobbit"-Hominiden lebten auf Inseln, was dabei hilft, die Größenabnahme zu erklären. "Wenn man kleiner wird, braucht man weniger Nahrung und kann sich schneller fortpflanzen, was auf kleinen Inseln echte Vorteile darstellt", sagte Dr. Evans.
Die Forschungsarbeit erweitert das Verständnis der Bedingungen, die es bestimmten Säugetieren erlauben zu gedeihen und größer zu werden und der Umstände, die die Wachstumsrate verlangsamen und das Aussterben potenziell begünstigen.
Die am 31. Januar 2012 in den Proceedings of the National Academy of Sciences USA (PNAS) veröffentlichte Forschungsarbeit beschreibt Anwachsen und Abnahme der Größe von Säugetieren seit dem Aussterben der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren.
Ein Team aus 20 Biologen und Paläontologen unter der Leitung von Dr. Alistair Evans von der School of Biological Sciences der Monash University entdeckte, dass die Raten der Größenabnahme viel schneller sind als die des Größenwachstums. Es braucht nur 100.000 Generationen, bis sehr starke Größenabnahmen auftreten, die zu Zwergenwuchs führen.
Dr. Evans, ein Evolutionsbiologe und Kollege des Australian Research Councils, sagte, die Studie sei einzigartig, weil sich die meisten vorherigen Arbeiten auf die Mikroevolution konzentrierten, die kleinen Veränderungen, die innerhalb einer Spezies auftreten.
"Stattdessen konzentrierten wir uns auf umfangreiche Veränderungen der Körpergröße. Wir können jetzt zeigen, dass es mindestens 24 Millionen Generationen brauchte, um die sprichwörtliche Größenveränderung von der Maus zum Elefanten zu vollbringen - eine starke Veränderung, aber auch eine sehr lange Zeit", sagte Dr. Evans.
"Eine weniger dramatische Veränderung, wie die von der Größe eines Hasen zur Größe eines Elefanten, benötigt zehn Millionen Generationen."
Die Studie betrachtete 28 verschiedene Säugetiergruppen - darunter Elefanten, Primaten und Wale - aus verschiedenen Kontinenten und Ozeanbecken während der letzten 70 Millionen Jahre. Die Größenveränderung wurde in Generationen und nicht in Jahren verfolgt, um aussagekräftige Vergleiche zwischen Spezies mit unterschiedlichen Lebensspannen zu erlauben.
Dr. Erich Fitzgerald, Senior Kurator für Wirbeltierpaläontologie am Museum Victoria und Co-Autor der Studie, sagte, dass Größenveränderungen bei Walen mit der doppelten Rate von Landsäugetieren auftraten. "Das liegt möglicherweise daran, weil es im Wasser leichter ist, größer zu sein - es hilft dabei, das Gewicht zu stützen", sagte Dr. Fitzgerald.
Dr. Evans sagte, er sei überrascht gewesen herauszufinden, dass die Abnahmen in der Körpergröße mehr als zehnmal schneller auftraten als die Größenzunahmen. "Der große Unterschied zwischen den Raten, um kleiner und größer zu werden, ist wirklich erstaunlich - wir haben nicht erwartet, dass es so schnell geschehen konnte!", sagte Dr. Evans.
Viele kleinwüchsige Tiere wie das Zwergmammut, Zwergnilpferd und "Hobbit"-Hominiden lebten auf Inseln, was dabei hilft, die Größenabnahme zu erklären. "Wenn man kleiner wird, braucht man weniger Nahrung und kann sich schneller fortpflanzen, was auf kleinen Inseln echte Vorteile darstellt", sagte Dr. Evans.
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