| Astropage.eu | Datum: 22.02.2012 - 17:36 | Fehler melden |
| Tags: Planetarischer Nebel, Hubble, Helligkeit, Wolf-Rayet-Stern, Temperatur |
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Bildveröffentlichung / Hubble: Ein Schaf im Wolf(-Rayet)-Pelz
Es ist bekannt, dass sich das Universum verändert. Sogar die Sterne, die jede Nacht statisch und vorhersehbar erscheinen, verändern sich.
Dieses Bild des Hubble Space Telescope zeigt den planetarischen Nebel Hen 3-1333. Planetarische Nebel haben nichts mit Planeten zu tun - tatsächlich repräsentieren sie die letzten Atemzüge mittelgroßer Sterne wie der Sonne. Wenn sie ihre äußeren Schichten abstoßen, expandieren große, irregulär geformte Gashüllen um sie herum, welche durch die kleinen Teleskope ihrer ersten Entdecker wie Planeten aussahen.
Man nimmt an, dass der Stern im Herzen von Hen 3-1333 etwa 60 Prozent der Sonnenmasse besitzt, aber im Gegensatz zur Sonne variiert seine scheinbare Helligkeit im Laufe der Zeit. Astronomen glauben, dass diese Veränderung von einer Staubscheibe verursacht wird, die den Stern regelmäßig verdeckt und von der Erde aus gesehen fast in Kantenstellung liegt.
Es ist ein Wolf-Rayet-ähnlicher Stern - ein spätes Stadium in der Entwicklung von sonnengroßen Sternen. Sie sind nach Wolf-Rayet-Sternen benannt, die viel größer sind und viele Beobachtungseigenschaften mit ihnen gemeinsam haben. Warum die Ähnlichkeit? Sowohl Wolf-Rayet-Sterne als auch Wolf-Rayet-ähnliche Sterne sind heiß und hell, weil ihre Heliumkerne freiliegen: bei ersteren aufgrund der starken stellaren Winde dieser Sterne, bei letzteren, weil die äußeren Schichten der Sterne aufgrund von Brennstoffmangel abgestoßen wurden.
Der freiliegende Heliumkern, reich an schweren Elementen, bedeutet, dass die Oberflächen dieser Sterne deutlich heißer als die Sonnenoberfläche sind, normalerweise zwischen 25.000 und 50.000 Grad Celsius. Die Sonne hat eine vergleichsweise kühle Oberflächentemperatur von nur 5.500 Grad Celsius.
Also wenn sie auch wesentlich kleiner sind, imitieren Wolf-Rayet-ähnliche Sterne wie der im Herzen von Hen 3-1333 doch sehr effektiv das Erscheinungsbild ihrer viel größeren und energiereicheren Namensvettern: sie sind Schafe im Wolf-Rayet-Pelz.
Diese Aufnahme in optischen Wellenlängen wurde vom Hochauflösungskanal der Advanced Camera for Surveys an Bord des Hubble Space Telescope gemacht. Das Blickfeld umfasst annähernd 26 mal 26 Bogensekunden.
Dieses Bild des Hubble Space Telescope zeigt den planetarischen Nebel Hen 3-1333. Planetarische Nebel haben nichts mit Planeten zu tun - tatsächlich repräsentieren sie die letzten Atemzüge mittelgroßer Sterne wie der Sonne. Wenn sie ihre äußeren Schichten abstoßen, expandieren große, irregulär geformte Gashüllen um sie herum, welche durch die kleinen Teleskope ihrer ersten Entdecker wie Planeten aussahen.
Man nimmt an, dass der Stern im Herzen von Hen 3-1333 etwa 60 Prozent der Sonnenmasse besitzt, aber im Gegensatz zur Sonne variiert seine scheinbare Helligkeit im Laufe der Zeit. Astronomen glauben, dass diese Veränderung von einer Staubscheibe verursacht wird, die den Stern regelmäßig verdeckt und von der Erde aus gesehen fast in Kantenstellung liegt.
Es ist ein Wolf-Rayet-ähnlicher Stern - ein spätes Stadium in der Entwicklung von sonnengroßen Sternen. Sie sind nach Wolf-Rayet-Sternen benannt, die viel größer sind und viele Beobachtungseigenschaften mit ihnen gemeinsam haben. Warum die Ähnlichkeit? Sowohl Wolf-Rayet-Sterne als auch Wolf-Rayet-ähnliche Sterne sind heiß und hell, weil ihre Heliumkerne freiliegen: bei ersteren aufgrund der starken stellaren Winde dieser Sterne, bei letzteren, weil die äußeren Schichten der Sterne aufgrund von Brennstoffmangel abgestoßen wurden.
Der freiliegende Heliumkern, reich an schweren Elementen, bedeutet, dass die Oberflächen dieser Sterne deutlich heißer als die Sonnenoberfläche sind, normalerweise zwischen 25.000 und 50.000 Grad Celsius. Die Sonne hat eine vergleichsweise kühle Oberflächentemperatur von nur 5.500 Grad Celsius.
Also wenn sie auch wesentlich kleiner sind, imitieren Wolf-Rayet-ähnliche Sterne wie der im Herzen von Hen 3-1333 doch sehr effektiv das Erscheinungsbild ihrer viel größeren und energiereicheren Namensvettern: sie sind Schafe im Wolf-Rayet-Pelz.
Diese Aufnahme in optischen Wellenlängen wurde vom Hochauflösungskanal der Advanced Camera for Surveys an Bord des Hubble Space Telescope gemacht. Das Blickfeld umfasst annähernd 26 mal 26 Bogensekunden.
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