| Astropage.eu | Datum: 27.02.2012 - 00:10 | Fehler melden |
| Tags: Sonneneruption, koronaler Massenauswurf, SDO, Plasma, Magnetfeld |
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Kurzmeldung: SDO beobachtet fünf Sonneneruptionen in zwei Tagen
Am 23. und 24. Februar 2012 erzeugte unsere Sonne erstaunliche fünf Sonneneruptionen, die oben, unten, links und rechts auf der solaren Scheibe ihren Ursprung hatten. Vier der Eruptionen entstanden innerhalb einer Zeitspanne von nur 24 Stunden.
Eine der Eruptionen, ein großes, sich schlängelndes magnetisches Filament, brach in den Morgenstunden des 24. Februar 2012 aus und schleuderte den ersten von zwei koronalen Massenauswürfen (coronal mass ejection, CME) in Richtung Erde. Die Analyse durch Wissenschaftler am Goddard Space Weather Lab zeigt, dass diese CME-Wolke am 26. Februar 2012 gegen 08:30 Uhr (+/- 7 Stunden) EST auf das Erdmagnetfeld treffen wird. Geomagnetische Stürme und Polarlichter sind möglich, wenn der koronale Massenauswurf eintrifft.
Der Ausbruch des Filaments bildet einen sichtbaren Spalt in der Atmosphäre der Sonne, wo Wellen von Plasma in entgegengesetzte Richtungen auseinander rasen. Das erste untenstehende Video wurde vom Solar Dynamic Observatory (SDO) aufgenommen und zeigt den Ausbruch in extremen ultravioletten Wellenlängen. Der Spalt erstreckt sich über die Länge des ursprünglichen Filaments, fast 400.000 Kilometer. Das zweite Video zeigt alle fünf Eruptionen.
Solare Filamente sind dunklere, kühlere Sonnenmaterie, die sich aufgrund magnetischer Kräfte über die Sonnenoberfläche bewegen. Wenn sie außerhalb des Sonnenrandes erscheinen, werden sie als Protuberanzen bezeichnet.
Eine der Eruptionen, ein großes, sich schlängelndes magnetisches Filament, brach in den Morgenstunden des 24. Februar 2012 aus und schleuderte den ersten von zwei koronalen Massenauswürfen (coronal mass ejection, CME) in Richtung Erde. Die Analyse durch Wissenschaftler am Goddard Space Weather Lab zeigt, dass diese CME-Wolke am 26. Februar 2012 gegen 08:30 Uhr (+/- 7 Stunden) EST auf das Erdmagnetfeld treffen wird. Geomagnetische Stürme und Polarlichter sind möglich, wenn der koronale Massenauswurf eintrifft.
Der Ausbruch des Filaments bildet einen sichtbaren Spalt in der Atmosphäre der Sonne, wo Wellen von Plasma in entgegengesetzte Richtungen auseinander rasen. Das erste untenstehende Video wurde vom Solar Dynamic Observatory (SDO) aufgenommen und zeigt den Ausbruch in extremen ultravioletten Wellenlängen. Der Spalt erstreckt sich über die Länge des ursprünglichen Filaments, fast 400.000 Kilometer. Das zweite Video zeigt alle fünf Eruptionen.
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