| Astropage.eu | Datum: 06.06.2012 - 00:04 | Fehler melden |
| Tags: Schwarzes Loch, Akkretionsscheibe, Röntgenstrahlung, XMM-Newton, aktiver galaktischer Kern AGN |
| Kategorien: Astronomie | Quelle |
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Röntgen-"Echos" kartieren die Umgebung eines supermassiven Schwarzen Lochs
Credit: Die Galaxie NGC 4151 liegt 45 Millionen Lichtjahre entfernt im Sternbild Jagdhunde und ist eine der hellsten aktiven Galaxien im Röntgenbereich. (David W. Hogg, Michael R. Blanton, and the Sloan Digital Sky Survey Collaboration)
Ein internationales Team aus Astronomen hat unter Verwendung von Daten des ESA-Satelliten XMM-Newton ein lang gesuchtes Röntgen-"Echo" identifiziert, das eine neue Möglichkeit verspricht, um supermassive Schwarze Löcher in entfernten Galaxien zu untersuchen.
Die meisten großen Galaxien besitzen ein großes zentrales Schwarzes Loch, das Millionen Sonnenmassen enthält. Wenn Materie auf eines dieser supermassiven Schwarzen Löcher zuströmt, leuchtet das Zentrum der Galaxie hell auf und gibt milliardenfach mehr Energie ab als die Sonne. Astronomen haben solche aktiven galaktischen Kerne (active galactic nuclei, AGN) jahrelang beobachtet, um besser zu verstehen, was am Rande eines supermassiven Schwarzen Lochs geschieht.
"Unsere Analyse erlaubt uns, Schwarze Löcher durch ein anderes Fenster zu betrachten. Sie bestätigt einige lang bestehende Theorien über aktive galaktische Kerne und vermittelt uns einen Eindruck davon, was wir erwarten können, wenn eine neue Generation weltraumbasierter Röntgenteleskope verfügbar wird", sagte Abderahmen Zoghbi, ein Postdoktorand an der University of Maryland in College Park (UMCP) und der leitende Autor der Studie.
Eines der wichtigsten Werkzeuge der Astronomen für die Untersuchung aktiver galaktischer Kerne ist ein Röntgenmerkmal, das als breite Eisenlinie bekannt ist und jetzt als Signatur eines rotierenden Schwarzen Lochs angesehen wird. Angeregte Eisenatome produzieren charakteristische Röntgenstrahlen mit Energien zwischen 6.000 und 7.000 Elektronenvolt - mehrere tausend Mal mehr als die Energie von sichtbarem Licht - und diese Emission ist bekannt als die Eisen-K-Linie.
Die meisten großen Galaxien besitzen ein großes zentrales Schwarzes Loch, das Millionen Sonnenmassen enthält. Wenn Materie auf eines dieser supermassiven Schwarzen Löcher zuströmt, leuchtet das Zentrum der Galaxie hell auf und gibt milliardenfach mehr Energie ab als die Sonne. Astronomen haben solche aktiven galaktischen Kerne (active galactic nuclei, AGN) jahrelang beobachtet, um besser zu verstehen, was am Rande eines supermassiven Schwarzen Lochs geschieht.
"Unsere Analyse erlaubt uns, Schwarze Löcher durch ein anderes Fenster zu betrachten. Sie bestätigt einige lang bestehende Theorien über aktive galaktische Kerne und vermittelt uns einen Eindruck davon, was wir erwarten können, wenn eine neue Generation weltraumbasierter Röntgenteleskope verfügbar wird", sagte Abderahmen Zoghbi, ein Postdoktorand an der University of Maryland in College Park (UMCP) und der leitende Autor der Studie.
Eines der wichtigsten Werkzeuge der Astronomen für die Untersuchung aktiver galaktischer Kerne ist ein Röntgenmerkmal, das als breite Eisenlinie bekannt ist und jetzt als Signatur eines rotierenden Schwarzen Lochs angesehen wird. Angeregte Eisenatome produzieren charakteristische Röntgenstrahlen mit Energien zwischen 6.000 und 7.000 Elektronenvolt - mehrere tausend Mal mehr als die Energie von sichtbarem Licht - und diese Emission ist bekannt als die Eisen-K-Linie.
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