| Astropage.eu | Datum: 24.07.2012 - 00:04 | Fehler melden |
| Tags: Sonnenkorona, SDO, Atmosphäre, Plasma, Sonnenaktivität |
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Neue Aufnahmen zeigen die Sonnenkorona in beispielloser Qualität
Credit: Diese beiden Aufnahmen verdeutlichen die Qualitätsverbesserung. Sie zeigen dieselbe Region der Sonnenkorona, aufgenommen vom Hi-C-Teleskop (unten) und dem Solar Dynamics Observatory (oben). (NASA / Hi-C / SDO)
Am 20. Juli 2012 haben Astronomen die Bilder mit der höchsten Auflösung veröffentlicht, die jemals von der Sonnenkorona - der Millionen Grad heißen, äußeren Atmosphäre - in extremen ultravioletten Wellenlängen gemacht wurden. Die 16 Megapixel großen Bilder wurden vom High Resolution Coronal Imager (Hi-C) der NASA aufgenommen, der am 11. Juli 2012 an Bord einer Raketensonde gestartet wurde. Das Hi-C-Teleskop liefert fünfmal mehr Einzelheiten als die zweitbesten Beobachtungen vom Solar Dynamics Observatory der NASA.
"Obwohl diese Mission nur ein paar Minuten andauerte, markiert sie einen großen Durchbruch bei den Untersuchungen der Korona", sagte Leon Golub vom Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics (CfA), einer der leitenden Wissenschaftler der Mission. Die Aktivität der Sonne und ihre Auswirkungen auf die Umgebung der Erde zu verstehen, war das entscheidende wissenschaftliche Ziel der Hi-C-Mission, die beispiellose Ansichten der dynamischen Aktivität und Struktur in der solaren Atmosphäre geliefert hat.
Die Korona umgibt die sichtbare Oberfläche der Sonne. Sie ist mit Millionen Grad heißem, ionisiertem Gas - Plasma genannt - gefüllt und so heiß, dass das von ihr emittierte Licht hauptsächlich aus Röntgen- und extrem ultravioletten Wellenlängen besteht. Seit Jahrzehnten haben Wissenschaftler versucht zu verstehen, warum die Korona so heiß ist und warum sie in gewaltigen Flares und den damit verbundenen "koronalen Massenauswürfen" ausbricht, was schädliche Auswirkungen hervorrufen kann, wenn sie die Erde treffen. Das Hi-C-Teleskop wurde entwickelt und gebaut, um die extrem feinen Strukturen zu beobachten, von denen man annimmt, dass sie für das dynamische Verhalten der Sonne verantwortlich sind.
"Die Redewendung 'Denke global, agiere lokal' trifft auch auf die Sonne zu. Dinge, die in einem kleinen lokalen Maßstab passieren, können sich auf die gesamte Sonne auswirken und in einer Eruption resultieren", erklärte Golub.
"Obwohl diese Mission nur ein paar Minuten andauerte, markiert sie einen großen Durchbruch bei den Untersuchungen der Korona", sagte Leon Golub vom Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics (CfA), einer der leitenden Wissenschaftler der Mission. Die Aktivität der Sonne und ihre Auswirkungen auf die Umgebung der Erde zu verstehen, war das entscheidende wissenschaftliche Ziel der Hi-C-Mission, die beispiellose Ansichten der dynamischen Aktivität und Struktur in der solaren Atmosphäre geliefert hat.
Die Korona umgibt die sichtbare Oberfläche der Sonne. Sie ist mit Millionen Grad heißem, ionisiertem Gas - Plasma genannt - gefüllt und so heiß, dass das von ihr emittierte Licht hauptsächlich aus Röntgen- und extrem ultravioletten Wellenlängen besteht. Seit Jahrzehnten haben Wissenschaftler versucht zu verstehen, warum die Korona so heiß ist und warum sie in gewaltigen Flares und den damit verbundenen "koronalen Massenauswürfen" ausbricht, was schädliche Auswirkungen hervorrufen kann, wenn sie die Erde treffen. Das Hi-C-Teleskop wurde entwickelt und gebaut, um die extrem feinen Strukturen zu beobachten, von denen man annimmt, dass sie für das dynamische Verhalten der Sonne verantwortlich sind.
"Die Redewendung 'Denke global, agiere lokal' trifft auch auf die Sonne zu. Dinge, die in einem kleinen lokalen Maßstab passieren, können sich auf die gesamte Sonne auswirken und in einer Eruption resultieren", erklärte Golub.
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