Neue Studie an Kohlsorten könnte zu resistenteren Arten führen

Brokkoli (Brassica oleracea). (Credits: Wikipedia / User: Toubib / CC BY-SA 3.0)
Brokkoli (Brassica oleracea). (Credits: Wikipedia / User: Toubib / CC BY-SA 3.0)

Wissenschaftler haben Gentechnologie genutzt, um mehr über die Evolution von Kohl zu erfahren. Das ebnet den Weg für größere größere und klimaresistentere Erträge dieser Nutzpflanzen, die seit Jahrtausenden angebaut werden.

Die Studie der University of York gibt Wissenschaftlern ein neues Hilfsmittel, das die Entwicklung neuer Varianten unterstützen wird. Die Forschung führte dazu, dass man imstande ist, ein anpassungsfähiges Rahmenwerk zur Beschreibung der Gen-Inhalte und -reihenfolge bei allen Kohlsorten zu entwickeln.

Genome

Der Hauptautor und Vorsitzende für Pflanzengenetik am Centre for Novel Agricultural Products (CNAP) am Department of Biology, Professor Ian Bancroft, sagte: “Die Studie hat uns geholfen, die Richtung zu verstehen, in die sich die Genome von Kohlsorten entwickeln. Wir können diese neuen Erkenntnisse beispielsweise nutzen, um den Austausch nützlicher Gene zwischen den Kohlsorten zu beschleunigen.”

Kohlsorten wie Brokkoli, Kohl, Grünkohl, Pak Choi und Kohlrüben gehören zusammen mit Raps, Schwarzem Senf und Ackerkohl zu einer Gruppe aus sechs Sorten, die verschiedene Kombinationen aus drei verschiedenen Genomen teilen. Genome bestimmen die Eigenschaften jedes lebenden Organismus.

Vielfalt

“Wir berichten erstmals über den vollständige Gensatz eines Genoms, der bei all den Spezies angesammelt wurde, bei denen dieses Genom auftritt. Das ermöglichte uns, ein neues System aus Namen und Bezeichnungen für Gene der Kohlsorten zu definieren und gibt ein Beispiel für andere Gruppen, in denen Genome geteilt werden, etwa Weizensorten. Wir nutzten die neue Ressource auch, um Beispiele vom Einfangen von Genomsegmenten verwandter Spezies mit einer Genauigkeit von einem Gen als Ergebnis wilder Kreuzungen zu untersuchen. Das ist ein traditioneller Ansatz für die Erweiterung der genetischen Vielfalt bei Getreidearten”, sagte Bancroft.

Quelle

(THK)

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