| Astropage.eu | Datum: 16.03.2012 - 00:03 | Fehler melden |
| Tags: Sonnenwind, Plasma, Sonifikation, MESSENGER, SOHO |
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Wissenschaftler machen jüngsten Sonnensturm "hörbar" (mit Video)
Credit: Eine aktive Region auf der Sonne, hier als heller Fleck zu sehen, bewegt sich seit dem 2. März 2012 von links nach rechts über die Sonnenscheibe. (NASA / SDO / AIA)
Wie hört sich ein Sonnensturm an? Es ist eine Sonifikation (etwa: "Hörbarmachung" oder "Verklanglichung"; Anm. d. Red.) von Messungen zweier Raumsonden während des jüngsten Sturms. Das untenstehende Video gibt die Antwort.
Der Wissenschaftler, der es erstellt hat, ist Robert Alexander, ein Doktorand an der University of Michigan (U-M) in Ann Arbor. Alexander ist ein Komponist mit einem NASA-Stipendium und untersucht, wie repräsentierende Informationen - beispielsweise Geräusche - bei der Auswertung größerer Datenmengen helfen könnten.
Für dieses Projekt verwendete er Daten des von der U-M entwickelten Fast Imaging Plasma Spectrometer an Bord der NASA-Raumsonde MESSENGER nahe dem Merkur und des Solar and Heliospheric Observatory (SOHO), das rund 1,6 Millionen Kilometer von der Erde entfernt ist.
Um die Daten hörbar zu machen, begann er damit, 90 Stunden Rohinformationen in eine Audio-Wellenform zu schreiben. Aber in ihrer ursprünglichen Sampling-Rate von 44.100 Hertz wurde sie in weniger als einer Viertelsekunde abgespielt. Das ist einer der Vorteile bei der Sonifikation von Daten. Man kann Tage voller Informationen in einem Augenblick durchlaufen. Damit es in diesem Fall einen Sinn ergibt, musste er sie durch zusätzliche Algorithmen laufen lassen und die richtige Abspielgeschwindigkeit finden.
"Dieser Ansatz ändert für uns die Zeitskala", sagte Jim Raines, ein leitender Betriebsingenieur der Mission am Space Physics Research Lab der U-M. "Es ist wirklich interessant, es zu hören."
Der Wissenschaftler, der es erstellt hat, ist Robert Alexander, ein Doktorand an der University of Michigan (U-M) in Ann Arbor. Alexander ist ein Komponist mit einem NASA-Stipendium und untersucht, wie repräsentierende Informationen - beispielsweise Geräusche - bei der Auswertung größerer Datenmengen helfen könnten.
Für dieses Projekt verwendete er Daten des von der U-M entwickelten Fast Imaging Plasma Spectrometer an Bord der NASA-Raumsonde MESSENGER nahe dem Merkur und des Solar and Heliospheric Observatory (SOHO), das rund 1,6 Millionen Kilometer von der Erde entfernt ist.
Um die Daten hörbar zu machen, begann er damit, 90 Stunden Rohinformationen in eine Audio-Wellenform zu schreiben. Aber in ihrer ursprünglichen Sampling-Rate von 44.100 Hertz wurde sie in weniger als einer Viertelsekunde abgespielt. Das ist einer der Vorteile bei der Sonifikation von Daten. Man kann Tage voller Informationen in einem Augenblick durchlaufen. Damit es in diesem Fall einen Sinn ergibt, musste er sie durch zusätzliche Algorithmen laufen lassen und die richtige Abspielgeschwindigkeit finden.
"Dieser Ansatz ändert für uns die Zeitskala", sagte Jim Raines, ein leitender Betriebsingenieur der Mission am Space Physics Research Lab der U-M. "Es ist wirklich interessant, es zu hören."
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